Dachdecker - Jansen - Langenfeld - Dachdeckermeister

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Balkone und (Dach) Terrassen

Früher wurden Balkone als schmückende und repräsentative Elemente an den straßenseitigen Gebäudefronten und an den rückseitigen Hoffassaden als Wirtschaftsbalkone genutzt. Die Wirtschaftsbalkone waren meistens den Küchen vorgelagert und für Hausarbeiten im Freien bzw. zum Trocknen von Wäsche vorgesehen. Die typische Größe eines Balkons war eine Mindesttiefe von 1 Stuhl, welches 1 Meter darstellte.

 

 

 

Heute sind Balkone oft ein Ort der Ruhe und Erholung. Sie erinnern an Urlaub und bieten die Chance, kurzzeitig dem Alltagsstress zu entkommen. Kurz mal eben aus der Wohnung einen Schritt ins Freie tun und die Sonne genießen, das ist das Wunderbare an einem Balkon oder Terrasse. Gerade in urbanen Lebensräumen bieten sie die Möglichkeit, Licht, Luft und Wärme zu genießen, ohne einen langen Anfahrtsweg ins Grüne in Kauf nehmen zu müssen. Sie steigern nicht nur den Wohnkomfort und somit die Lebensqualität, sondern auch den Wert der Immobilie. Der nutzbare Wohnraum wird vergrößert.

 

  

 

 

  

Der Belag: Natursteine, Holz, Fliesen und Steinplatten
Die Wahl eines geeigneten Bodenbelags und die Art der Verlegung hängen von der Größe und Form des Balkons oder der Terrasse ab. Moderne dekorative Belegmaterialien wie Natursteine, Holz, Fliesen und Steinplatten sind bei der Gestaltung der Außenanlage sehr beliebt und entscheidend für den Wohlfühlfaktor.

Aber: Die Außenbeläge sind nicht wasserdicht!

 

Die Abdichtung

Balkone und Terrassen sind dem Wetter besonders extrem ausgesetzt. Hitze, Kälte, Nässe, Eis und Schnee verursachen im Laufe der Jahre eine Vielzahl an Mängeln und gefährden die Stabilität.

Die Basis des Balkons bildet die Tragplatte, zumeist aus Beton, die wasserdicht durch Bitumen, Folie oder Flüssigkunststoff abgedichtet (gegebenenfalls auch über Wohnraum wärmegedämmt) werden muss. Auf die Abdichtung folgt die Trenn- und Schutzlage, bestehend z.B. aus einer Bautenschutzbahn (Gummigranulat) oder aus Polyesterflies. Zuletzt erfolgt die Verlegung des Nutzbelages, z.B. Betonplatten oder Holzdielen.

Wasser ist der größte Feind des Balkons. Bei einer defekten Abdichtung tritt Wasser in die Unterschicht, greift die Bausubstanz an und kann diese zerstören. Damit kein Wasser in die Schutzschicht der Tragplatte eindringen kann, müssen die Anschlussfugen dicht und elastisch sein und regelmäßig kontrolliert werden. Ebenso muss die Balkonfläche zu den Entwässerungspunkten leicht geneigt sein, damit das Wasser ablaufen kann. Regenwasser sollte sich in einer Ablaufrinne sammeln und nicht einfach über den Rand des Balkons laufen, da dies mit der Zeit nicht nur hässliche Laufspuren hinterlässt, sondern auch das Mauerwerk durchfeuchten kann. Diese Wasserabläufe sollten ebenso regelmäßig kontrolliert werden.

Bei älteren Balkonen, mit einem Nutzbelag aus Fliesen zeigen sich oft Rissbildungen, offene Fugen, Pfützenbildungen und Abplatzungen. Aufgrund dieser optischen Mängel besteht häufig der Wunsch nach einem neuen Nutzbelag. Da die Demontage des alten Belages zumeist die Beschädigung der alten Abdichtung mit sich zieht, muss auch diese in die Regel erneuert werden.

Bei unterwohnten Balkonflächen ist die Energieeinsparverordnung (EnEv 2014) zu beachten. 

 

Die Balkonsanierung

Balkonsanierung mit Folie

Balkone befinden sich meistens in einer Höhe ab der ersten Geschoßebene. Als erster Arbeitsschritt wird in der Regel das firmeneigene Gerüstfeld frontseitig des Balkons aufgestellt. Das hat den Vorteil, dass Materialtransport und Zugang nicht durch die Wohnung erfolgen muss, somit entsteht dort keine Verschmutzung und die Anwesenheit des Kunden ist nicht zwingend erforderlich.

  

 

Der vorhandene Nutzbelag, in der Regel auch die Abdichtung bzw. Wärmedämmung und Entwässerungsdetails wie Gully oder Dachrinnen werden aufgenommen und entsorgt.

 

 

 

 

 

 

Ist die vorhandene Tragplatte freigelegt, kann der Neuaufbau mit verschiedenen Materialmöglichkeiten erfolgen. Die freigelegte Fläche wird mit einem Bitumenvoranstrich grundiert, erhält bei Bedarf eine Dampfsperre sowie eine Wärmedämmung. Die Folienabdichtung wird einlagig und einander überdeckend verlegt. Die Verschweißung der Bahnen erfolgt in der Regel mit einem Heißluftgerät.

 

 

 

 

Erforderliche Gullys und Notüberläufe werden montiert und an die Abdichtungslage angeschlossen. Im Wand- und Türbereich werden die Abdichtungslagen hochgeführt, mit Aluminiumkappleisten fixiert und oberseitig mit Silikon versiegelt.

 

 

 

 

 

Auf die Abdichtung folgt die Trenn- und Schutzlage, bestehend z.B. aus einer Bautenschutzbahn (Gummigranulat), Polyesterflies oder Drainagematten. Im Tür- und Gullybereich erfolgt die Montage der Drainageroste, welche für eine verzögerungsfreie Ableitung des Regenwassers sorgen.

 

 

  

 Zuletzt erfolgt die Verlegung des Nutzbelages, z.B. Betonplatten oder Holzdielen.

  

 

 


Balkonsanierung mit Bitumen

Die freigelegte Fläche wird mit einem Bitumenvoranstrich grundiert, erhält bei Bedarf eine Dampfsperre sowie eine Wärmedämmung. Die Abdichtungslagen werden in der Regel mehrlagig und einander überdeckend verlegt. Die Verschweißung der Bahnen erfolgt mit einem Handflammgerät. Erforderliche Gullys und Notüberläufe werden montiert und an die Abdichtungslage angeschlossen.

Im Wand- und Türbereich werden die Abdichtungslagen hochgeführt, mit Aluminiumkappleisten fixiert und oberseitig mit Silikon versiegelt. Auf die Abdichtung folgt die Trenn- und Schutzlage, bestehend z.B. aus einer Bautenschutzbahn (Gummigranulat), Polyesterflies oder Drainagematten. Im Tür- und Gullybereich erfolgt die Montage der Drainageroste, welche für eine verzögerungsfreie Ableitung des Regenwassers sorgen. Zuletzt erfolgt die Verlegung des Nutzbelages, z.B. Betonplatten oder Holzdielen.

 

  

 

 

 

Flüssigkunststoff

Der Einsatz von Flüssigkunststoff kann bei diversen Abdichtungsdetails (z.B. Geländerstützen, ungünstig platzierte Gullys oder Rohrdurchdringungen), bei denen eine konventionelle Abdichtung, z.B. mit Bitumenbahnen oder Metall oft aufgrund örtlicher Besonderheiten schwierig oder gar unmöglich ist, erforderlich werden. Die Verlegung erfolgt mit einem Vlies und mehrmaligen Auftragen des Kunststoffes mittels Farbrolle oder Pinsel.