Dachdecker - Jansen - Langenfeld - Dachdeckermeister

Gebr. Jansen GmbH  •  Düsseldorfer Straße 21  •  40764 Langenfeld  •  Tel. 0 21 73 / 90 12 16  •  Fax 0 21 73 / 90 12 18  •  E-Mail: info@jansen-dachdecker.de

Die Fassade

Die Fassade ist das Gesicht des Hauses. Sie verleiht ihm Charakter. Ob schick, edel, modern oder antik, wichtig sind die Materialauswahl und die verwendeten Farben.

 

 

 

Die Fassade ist ein hoch beanspruchtes Gebäudebauteil. Wind und Wetter wirken permanent auf deren Außenhaut ein. Neben dem Dach findet im Fassadenbereich der höchste Energieverlust des Gesamtgebäudes statt.

Im Laufe der Zeit findet man im Fassadenbereich in der Regel Setzrisse, beschädigte Fugenbereiche sowie sich ablösender Außenputz. An diesen Stellen kann Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen. Eine Ausbesserung der vielen kleinen Detailpunkte erfordert meist einen hohen Aufwand (Gerüstarbeiten, lohnintensive Arbeiten) und das Endergebnis ist meist nicht von langer Dauer. Eine dauerhafte wirtschaftliche Alternative wäre in diesem Falle eine Fassadenbekleidung auf dem vorhandenen Untergrund. Mit einer wärmegedämmten, hinterlüfteten Fassadenbekleidung verfügt das Gebäude über ein hochwirksames, zweistufiges Schutzsystem gegen Winde und Wetter, Hitze und Kälte.

Die erste Stufe dieses Systems bildet die wasserableitende Bekleidung, welche durch ihre Hinterlüftung, die von innen anfallende Nutzfeuchtigkeit entweichen lässt und die Außenwand permanent trocken hält. Die zweite dieses Systems bildet die Wärmedämmung, welche für eine dauerhafte Energiekostensenkung und besseres Wohnklima sorgt. Zusammenfassend sorgen die beiden vorgenannten Komponenten für eine Aufwertung der Optik und außerdem für eine Wertsteigerung des Gebäudes. Fassadenbekleidungen zeichnen sich darüber hinaus durch Langlebigkeit und geringen Erhaltungsaufwand aus. 

 

Die Wahl der Fassadenbekleidung

Mit einer Fassadenbekleidung entscheiden Sie sich für eine besonders edle Optik. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl von modernen oder natürlichen Materialien, z.B. Metalle, Schiefer, Faserzement, Holz und Keramik.  Da seitens der Hersteller viele Varianten angeboten werden, sind die  Auswahlmöglichkeiten bei der Wahl der Oberfläche (z.B. matt, seidenmatt, hochglänzend), der Form (z.B. geschwungen, eckig, flach) oder der Farbe (z.B. Grün, Blau, Anthrazit)  reichhaltig. Auch Kombinationen sind denkbar.

 

Metall

Metallbekleidungen bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Durch deren Einsatz können reizvolle architektonische Akzente gesetzt werden. Exklusiv und extravagant wirken formschön, konstruierte Metallfassaden aus Zink (Titanzink), Aluminium, Kupfer oder Blei. Flexibilität, Funktionalität und hervorragende Verarbeitungseigenschaften sprechen für die Verwendung eines Baumetalls. Verlege- und Gestaltungsmöglichkeiten sind bei diesen Materialien annähernd gleich.
Die Metalle sind robust und langlebig. In der Regel wird das Material vom Hersteller als Rollenware (Bänder) hergestellt. In der Werkstatt werden diese Bänder nach Erfordernis manuell und maschinell zu „Scharen“ profiliert und geschnitten. Das Anpassen des Materials an die örtlichen Gegebenheiten findet an der Baustelle statt.
Die Auswahl zwischen den einzelnen Materialien richtet sich unter anderem nach den Vorstellungen des Bauherrn/Architekten und nach den technischen Anforderungen


Zink
Zink ist einer der einsetzbaren Metallwerkstoffen an der Fassade. Er besitzt eine walzblanke Oberfläche, die im Laufe der Zeit, durch Bewitterung eine elegante, blaugraue Patina erhält, welche für die Korrosionsbeständigkeit sorgt. Auch sind ab Werk vorgefertigte Oberflächen in verschieden blau/grau Tönen erhältlich. Der Vorteil der letztgenannten Oberflächen ist eine gleichmäßigere Bewitterung.

 

  

 

 

 

 

 


Aluminium
Aluminium findet bei Fasenbekleidungen häufig Verwendung wo der farbliche Akzent im Vordergrund steht. Diese Beschichtungen finden im Werk, in verschiedenen RAL Tönen statt und unterliegen nicht der natürlichen Patina-Bildung. Ab Werk aufgebrachte, nach der Endmontage abziehbare Folien, sorgen für den Schutz der Oberfläche bis zur Endmontage.

 

 


Kupfer
Kupfer ist der „Mercedes“ unter den Metallwerkstoffen. Er ist extrem beständig gegen Umwelteinflüsse (z.B. saurer Regen). Bei gleicher Materialdicke ist es im Vergleich zu anderen Metallwerkstoffen robuster und langlebiger. Die natürliche Patina (zunächst braun, später grünlich) bildet sich im Laufe der Zeit. Ab Werk ist auch eine vorpatinierte Oberfläche erhältlich, welche eine gleichmäßigere Bewitterung ermöglicht.



Blei
Blei ist ein traditioneller Metallwerkstoff. Er findet häufig Verwendung bei der Fassadenbekleidung von Kirchen und bei denkmalgeschützten Gebäuden. Es besitzt ein hohes Eigengewicht. Da Blei hohen thermischen Einflüssen ausgesetzt ist, findet die Fassadenbekleidung im Gegensatz zu den vorgenannten Metallwerkstoffen, nur in kurzen, tafelförmigen Zuschnitten statt. Grundsätzlich besitzt Blei eine mattgraue Oberfläche, auf welcher die natürliche Bewitterung nach der Endmontage stattfindet. Farblich vorbehandelte Oberflächen sind auch möglich.

 

Schiefer

Schiefer ist ein traditionsreicher Naturbaustoff und ca. 400 Millionen Jahre alt. Er besteht überwiegend aus Glimmer, Quarz und Ton. Schiefer ist ein zu dünnen Platten spaltbares Naturgestein, dessen Abbau in Deutschland vorwiegend unter Tage und in südeuropäischen Ländern (z.B. Spanien) über Tage stattfindet. Bedingt durch diese Spaltbarkeit lassen sich kleinformatige Platten in verschiedenen Größen und Formen für die Bekleidung einer Fassade herstellen und können durch deren gute Bearbeitungsmöglichkeit bei jeglichen Fassadenformen eingesetzt werden.
Schieferfassaden prägten immer schon das Erscheinungsbild diverser Landstriche (z.B. bergisches Land, Eifel). Die sehr lange Lebensdauer, die Wartungsfreundlichkeit, die naturbelassene Schönheit und Individualität machen Schiefer heute noch bei vielen Architekten und Bauherren interessant.

 

 

 

 

Faserzement

Das Deckbild kommt der deutschen Schieferdeckung gleich. Die Platten sind asbestfreie, kleinförmige Fassadenbekleidungsmaterialien aus einer Mischung von Zellstoff- und Synthetikfasern, Zement, anorganischen Zuschlägen, Farbzusätzen und Wasser gefertigt. In Verbindung mit dem Zement als Bindemittel werden witterungsbeständige und dauerhafte Platten hergestellt, die in vielfältigen Formaten und Farben, mit glatter, strukturierter oder genarbter Oberfläche angeboten werden. Die Fassadenplatten sind verrottungs- und frostbeständig, schlagzäh, farbbeständig und nicht brennbar. Als Alternative zu Schiefer werden oft Faserzement-Fassadenplatten verarbeitet.

 

 

 

  

Holz

Holzfassaden finden sich schon an Jahrhunderten alten Gebäude. Dieses belegt, dass Holzfassaden den Erwartungen hinsichtlich Nutzungsdauer und Funktionstüchtigkeit mit anderen Konstruktionen durchaus gleichgestellt werden können. Holzfassaden bedürfen jedoch neben besonderer Pflege der Beachtung des konstruktiven Holzschutzes.

 

 

 

Keramik

Die keramische Fassadenbekleidung besteht meist aus einem gebrannten rechteckigen Ziegel (Ton). Viele Varianten werden heute seitens der Hersteller angeboten. Oberflächen in gerillt, gebürstet, geschliffen oder patiniert in verschiedenen Farbtönen (von Erdtönen bis hin zu modernen dezenten Farben) sowie unterschiedlichen Größen stehen zur Auswahl. Diese Art der Fassadenbekleidung findet meist auf einem Schienenträgersystem aus Aluminium statt.